
Philipp Haffner: Über die Verfertigung der Gedanken beim Zeichnen
Dieses Video zeigt den Prozess des Zeichnens. Durch die Beschleunigung der Abspielgeschwindigkeit werden die kognitiven Prozesse beim Zeichnen sichtbar. Der Aufbau mit Glasscheibe und Kamera, der bereits von Henri-Georges Clouzo in dem Film "Le Mystère Picasso" (1956) verwendet wurde, wurde für das Video-Zeichnen mit einem Spiegel modifiziert.
Die These von H.v. Kleist in seinem Aufsatz "Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden", dass sich Gedanken und Sprache in wechselseitiger Abhänigigkeit von einander entwickeln, lässt sich auf das Zeichnen übertragen.